Hühnereiweißallergie

Die Sache mit dem Eiweiß, Hühnerei, Hühnereiweiß, eine Allergie kurz erklärt.
Hallo Ihr Lieben! Die Hühnereiweiß- und Milcheiweißallergie ist die derzeit häufigste Allergie in der Säuglingszeit. Eine gute Nachricht ist, da es sich hier um eine frühkindliche Allergie handelt besteht eine sehr gute Chance das die bestehende Allergie bis zum Ende des 2. Lebensjahres ausgewachsen ist.
Hühnereiweißallergie was bedeutet das?
Eine Hühnereiweißallergie bezeichnet das ganze Hühnerei somit das Eiklar und auch das Eigelb. Der Körper reagiert auf das “ganze Ei” nicht nur wie oft vermutet, auf das Eiweiß. Es gibt hier am Anfang der Diagnose oft Unklarheiten bei den betroffenen Eltern. Wie bereits in einem anderen Artikel erwähnt, bildet das Immunsystem Antikörper gegen das eigentlich harmlose Lebensmittel und diese Antikörper sind für die allergische Reaktion verantwortlich. Es werden immer nur spezifische Antikörper gegen bestimmte Eiweißkomponenten gebildet. Es gibt damit keine allgemeine Allergie auf Eiweiße. Bei einer Allergie auf Hühnereiweiß müssen alle Lebensmittel die Hühnereiweiß enthalten vermieden werden. Also keine aus dem Hühnerei hergestellten Lebensmittel zu sich nehmen. Kein Frühstücksei, Rührei, Spiegelei usw. Keine Speisen in denen Hühnerei enthalten ist. Wie zum Beispiel, Rührkuchen die mit den Zusatz von Eiern gebacken werden, Pfannkuchen, Panaden, Dessert in den Ei verarbeitet wurde. Bei einer Hühnereiweißallergie ist es sehr wichtig immer einen Blick auf die Zutatenliste des Lebensmittels zu achten. Bitte keine Produkte verzehren wo folgende Hühnereiweiß in Form von               ” Fremdwörtern” versteckt sind.
  • Trockenei, Trockeneigelb, Eiprotein, Flüssigeiweiß, Ovoprotein, Ovo-Albumin, Lysozym, E1105,            E322 ( Lecithin), Simplesse
Das sind einige Begriffe die bedeuten das hier Hühnereiweiß verwendet wurde. Am Anfang hilft es sich die Begriffe auf einen kleinen Zettel zu notieren wenn du einkaufen gehst, nach einer Weile kennst du sie dann auswendig und brauchst den Zettel nicht mehr. Die Eingewöhnung in den neuen Alltag ohne Hühnereiweiß ist am Anfang wirklich etwas kompliziert, jedoch findest du dich auch hier schnell in den neuen Ernährungsalltag ein. Alternativen zum backen und kochen ohne Hühnereiweiß findest du hier auf meinem Blog und auch alle Rezepte sind ohne Hühnereiweiß von mir gekocht oder gebacken. 🙂
Eine Alternative beim Backen und Kochen zum Hühnereiweiß finden
Zuerst kann ich wirklich den Tipp geben in veganen Kochbüchern nach Alternativen zu suchen. Auch wenn du bis zu diesem Zeitpunkt mit einer veganen Ernährung nichts am Hut hattest, ist es nun wirklich empfehlenswert sich mit der “vegane Welt” vertraut zu machen. Ich finde in veganen Kochbüchern, Artikel in Zeitschriften oder im Interent oft kreative Alternativen für die Verpflegung meines Sohnes.:) Meistens wandle ich die Rezepte etwas ab, da mein Sohn ja auch andere Eiweiße wie Soja nicht zu sich nehmen darf. Auch ich koche für meine Familie gerne vegane Gerichte. Nun zu den Alternativen, Ei-Ersatz Produkte fürs Kochen und Backen.
  • 1/2 Banane gut püriert
  • 2TL Backpulver-2TL Wasser und 1 TL Öl
  • 1TL Leinsaat mit 4 TL Wasser vermischen
  • 1 EL Chiasamen und 3 EL Wasser
  • 3 EL Apfelmus
  • 3 EL Seidentofu ( wenn Soja erlaubt ist)
  • 1TL No-Egg und 2 TL Wasser ( No-Egg bezeichnet man im Handel als Eiersatzprodukt)
  • 3 TL Erdnussmus
  • 3 TL weißes Mandelmus
  • verschiedene Sorten von Stärke zum Abbinden
  •  1TL Schmelzflocken aus der Babynahrungsabteilung und 2 TL Wasser
Hierbei ersetzt immer eines der Alternativen ein Hühnerei. Zum Backen verwende ich sehr gerne Apfelmus  und Bananen die beiden Obstsorten sich eigenen zum backen von Kuchen, Keksen, Muffins bestens. Zum Kochen verwende ich zum Abbinden von Saucen gerne Stärke, Schmelzflocken und Mehl. Ich hoffe dir hat mein Artikel über die Hühnereiweißallergie geholfen und du findest dich im Alltag leichter durch den Dschungel der Zutatenlisten. 😉 Ich wünsche euch allen einen schönen Tag mit vielen Glücksmomenten im Familienleben! Mia