Family & Living

Mama eines Kleinkindes mit Allergien

Matheo & Mama
Ein Kleinkind mit Allergien garnicht einfach
Es gibt Tage da frage ich mich warum ich so geschafft bin. Ich kann mich errinnern das ich mit den Mädchen in ihrer Kleinkinderzeit auch manches mal erschöpft war, aber so?! Nein, dass war ich noch nicht. Ich habe mal in mich hineingehört, auf meine innere Stimme. Sie meldet sich wenn ich mich übernehme, oder kurz noch das oder jenes erledigen möchte. Was sagt sie mir???? Die Aufsicht von dem kleinen Mann, ist derzeit ein Drahtseilakt. Wenn wir spazieren gehen, muss ich auf ihn achten, so wie auf jedes Kleinkind auch, okay In der Kita, schaue ich auf den Weg der vor uns liegt, denn da lag schon öfters ein Schokoladenkeks, Butterkeks herum, welches für Matheo eine Anziehungskraft besitzt. Also versuche ich den ” Übeltäter” aus seinem Blickfeld wegzuräumen.
Ein paar Krümel reichen bereits
Bei Geburtstagen da gibt es leckeren Kaffee & Kuchen. Und was befindet sich im Kuchen und in den Keksen… Richtig! Milch, Eier! Alles was er nicht essen darf. Also schaue ich beim Essen der anderen auf Matheo, das er nirgends heran kommt. Nach dem Kuchen essen schaue ich genau auf heruntergefallene Krümel- weil Krümel bereits reichen. Wenn wir irgendwo hingehen, zu Besuch sind, oder im Urlaub sind – auch da muss ich alles mitnehmen. Vom Getränk bis zum Essen alles wird mitgenommen. Muss vorgekocht werden! Oder ich backe, mal eben schnell Muffins. Zwischen all den Alltagspflichten die so anfallen. Ich versuche alles so gut es geht zu managen, aber sorry auch ich komme an meine Grenzen. Es ist schwer ihn einfach machen zu lassen, ihn die Welt entdecken zu lassen, mit den Erlebnissen die wir bereits machten. Die Beaufsichtigung eines Kleinkindes ohne Allergie, ist schon manches mal eine Herausforderung, das weiß ich! Ein Kleinkind was eine so ausgeprägte Allergie hat, ist wirklich nicht einfach! Auch wenn wir das ” Beste ” daraus machen und ich oft positiv eingestellt bin, so ist es doch an manchen Tagen eine enorme Belastung! Denn was sollte ich anderes machen???? Tipps sind an dieser Stelle herzlich Willkommen! Wie soll ich denn entspannter werden? Was davon soll ich streichen? Ich bin dankbar für jeden Tag an dem alles gut ist. Wir leben, gerade in einer Gesellschaft in der man nicht klagt, wo es immer schlimmere Sachen gibt, als die eigenen Probleme. Ich bin dafür seine Gefühle nicht zu unterdrücken! Und ja, auch mal in einem Blog so einen Text zu lesen. Ich frage mich die ganze Zeit ob ich so was schreiben kann, darf? Darüber berichten, wie eine Allergie das Familienleben belastet. Ich habe mich nun dafür entschieden, weil ich denke das es anderen Eltern deren Kinder an solch einer Allergie leiden, sich bestimmt auch so fühlen. Möglicherweise sind ein paar stille Leser dabei die jetzt erleichtert sind. Der Druck immer funktionieren zu müssen, eben auch als Eltern ist schon enorm groß geworden. Das liest und sieht man überall! Kinder die an einer Nahrungsmittelallergie leiden, die nicht “nur” Bauchweh hervorruft, sondern deren Allergie lebensbedrohlich ist, oder sehr ausgeprägt, wie bei uns, haben es wirklich schwer! Wenn alle anderen dürfen, nur das Kind nicht. Dann stellt das für Kind und Eltern eine große emotionale Belastung dar, mit der man erst lernen muss umzugehen. Einfach mal ehrlich sagen, dass es einem schwerfällt damit umzugehen, mal richtig zu schimpfen weil es so ist. Hilft nicht weiter, mag sein. Jedoch muss es einfach raus! Warum, damit man sich etwas besser fühlt, weiß man ist nicht allein. Damit auch wieder bessere Tage kommen. Wie geht es euch denn damit? Wie geht ihr mit den Allergien eures Kindes um? Fällt es euch leichter oder geht es euch ähnlich wie mir, gerade eben? Ich freue mich auf eure Antworten. Liebe Grüße Mia

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