Mamaleben

Muttertag ” Mama ich hab dich lieb”

Muttertag, was ich mir wünsche….

Ich schaue in meinen Kalender und stelle fest, es ist Muttertag.

Bei uns oft ein Sonntag an dem ich mich darum kümmere, dass meine Schwiegermama, meine Mama auch Blumen bekommen, wir uns zum Kaffee & Kuchen sehen lassen. Mit allen Kindern geht es dann von einer Oma zur anderen. Oft ist mein Mann nicht mit dabei, er ist arbeiten. Thomas bekocht an diesen Tagen wie seit bereits 12 fast 13 Jahre seine Gäste in einem Restaurant bei uns in der Stadt.

Es geht also darum das ICH mich darum sorge, das unsere Mütter nicht vergessen werden. Weil es ein wichtiger Tag im Leben von den Müttern ist, weil sie so viel für uns tun. Irgendwo tief in mir im ganzen planen und machen, da meldet sich meine innere Stimme die mir da mitteilt ganz leise, ” Hey du bist doch auch eine Mama, Mama von drei Kindern, auch eine Mama die sich 365 Tage im Jahr um ihre Kinder kümmert, was ist mit dir?” Diese innere Stimme verstummt schnell wieder, als ich auf meine Uhr schaue, sehe das es Zeit wird die Kinder anzuziehen und die Blumen einzupacken, ein kleines Geschenk auch.

Muttertag wie eh und je ein Tag an dem ICH mich um alles kümmere.
Klar, ich bekomme vielleicht etwas gebasteltes von meinen Kindern und sie umarmen mich
liebevoll. Aber worauf ich hinaus will, es ist kein Tag für mich als “auch Mama”.
Kein Tag den ich als Mutter von drei Kindern genießen kann mit den Sachen die ich gerne
erleben möchte, mit meinen Kindern. Warum nicht, frage ich mich. Was ist denn der Grund
das ich diesen Tag erlebe seit vielen Jahren, als einen “normalen” Tag? mmhhh….Auf einmal interessiert mich der geschichtliche Hintergrund des Muttertages.
Also recherchiere ich ein wenig und werde fündig…..
Ursprünglich im 13 Jh. in England von König Heinrich III. eingeführt um der ” Mutter Kirche”
zu gedenken ” Mothering Day” .
Später in den USA eingeführt 1862 eine Frauenrechtlerin Julia Ward Howe kämpft damals
noch erfolglos für einen Tag im Jahr zu Ehren aller Mütter.
30 Jahre später setzt sich Anna Maria Jarvis ebenso eine Frauenrechtlerin am 2. Todestag
ihrer Mutter für einen Gottesdienst ” Tag der arbeitenden Mütter” ein.

Diesmal bekam diese Frau mehr Aufmerksamkeit.
1914 wurde der Muttertag in den USA als nationaler Feiertag geschaffen, mit dem Sinn
die Leistungen von Müttern zu erkennen und für Frauenrechte zu kämpfen.
Es kam zu einer internationalen Verbreitung und 1923 wurde der Muttertag das erste mal
in Deutschland gefeiert. In der heutigen Zeit steht dieser Feiertag in vielen Ländern der Welt
im Mittelpunkt. Kinder symbolisieren mit selbstgemachten Geschenken und Kleinigkeiten
die Liebe und Dankbarkeit die sie für ihre Mutter empfinden.

Liebe und Dankbarkeit darum geht es an diesem Tag.
Mir wird bewusst, nach dem ich nun über die Entstehung des Feiertages Bescheid weiß,
der Muttertag mehr bedeuten sollte, als in den vergangenen Jahren.

Wenn es schon einen Feiertag gibt der sich ” Muttertag” nennt, dann sollte ihm auch die dazu gehörige Bedeutung beigemessen werden. Es ist ein Tag wofür Frauen in der Vergangenheit gekämpft haben, Jahrhunderte lang. Mutter sein bedeutet so viel. Es heißt das nur wir Leben schenken können. Ich kenne so viele wunderbare Mütter, einschließlich meiner eigenen, die sich täglich mit voller Hingabe um ihre Kinder kümmern. Jedoch nicht nur um ihre Kinder sondern auch eine Kollegin sind, eine Hausfrau, Ehefrau, Freundin usw. Jede Rolle will auch gelebt werden, mit allem was dazu gehört. Wir können und wollen nichts weglassen, wir möchten einen sauberen Haushalt, eine erfüllte Partnerschaft, glückliche Kinder… Wir wollen das ganze Paket. So kommen wir oft an unsere Grenzen, überschreiten Sie auch hin und wieder, wir packen es aber auch alles. Wachsen über uns hinaus. Man wächst mit seinen Aufgaben heißt es, wir sind mal am Boden und rappeln uns wieder auf.

Wir heben auf, jeden Tag, wir verarzten, wir trösten, wir lieben, wir basteln, wir staunen, wir bauen, wir erleben, wir kochen, wir putzen, wir arbeiten, wir planen, wir organisieren, wir, backen, wir nähen, wir erldigen, wir schlichten, wir halten, wir lassen los, wir helfen, wir machen Mut, wir spielen, wir lesen vor….. Diese WIR Sachen könnte ich noch ewig fortsetzen…….

Wir Mütter machen täglich so viele Dinge selbstverständlich ohne sie zu hinterfragen.
Es ist an der Zeit das wir uns dessen BEWUSST werden, was wir leisten.
Ob Mütter die Zuhause arbeiten oder im Büro, seit Stolz auf das was ihr jeden Tag schafft.
Und belohnt euch regelmäßig dafür mit Zeit für euch selbst.

Zeit zum Lesen, in Ruhe telefonieren, für eine Tasse Tee, ein Treffen mit Freunden.
Bringt euch selbst die Wertschätzung entgegen die ihr jeden Tag Menschen entgegenbringt
die ihr liebt.
Sich dessen mal selbst ins Gedächtnis zurufen, dafür wäre am Sonntag am Muttertag
bestimmt ein idealer Zeitpunkt.

Für mich habe ich entschieden dieses Jahr den Muttertag auch endlich für MICH
zu feiern, weil ich nicht nur die Tochter oder Schwiegertochter von bin, sondern
auch Mutter, eine die es verdient diesen Tag zu genießen.
Alles was ich mir zu diesem Tag wünsche ist ein klein wenig Zeit für mich, eine liebe-
volle Umarmung meiner Kinder, die Möglichkeit viele schöne Augenblicke an diesem
Tag mit den Kindern, Familie und Freunden zu genießen.
Ich werde diesen Sonntag mal alles anderes angehen. Wir werden mit meinen Müttern,
Freunden im Garten das MUTTERSEIN zusammen feiern mit Kaffee & Kuchen, mit
unseren Kindern erfüllt mit Kinderlachen. Ein Tag der endlich mal von mir gewürdigt
wird, wohl in dem Wissen was wir als Mamas leisten.
An dieser Stelle: “Danke Mama, ich habe dich lieb!”

” Wir Mütter sind die jenigen die Leben geben, schenken wir diesem Aspekt Dankbarkeit .”

Zum Muttertag

Mia 😉

Comments (3)

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    Katrin

    Meine liebe Michaela, wir sind beide Mütter mit Leib und Seele , so wollten wir es haben. Es ist schön “unsere” 4 groß werden zu sehen und ich möchte nicht einen einzigen Tag den Job als Mama an den Nagel hängen. Eine dicke Umarmung von Mama zu Mama und bis bald euer Katrinchen

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    • Avatar

      Michaela

      Hallo Kathrin, ich danke dir für deine Worte. Ich glaube wir Mamas müssen mit dem Mutter werden neu lernen auf unsere Bedürfnisse ebenso zu achten wie auf die unserer Kinder. Ich wünsche dir und deiner Familie einen schönen Abend.

      Liebe Grüße

      Mia 😉

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